CD "Robert Groslot: Works for Cello and Piano" Zeitgenössische Werke für Violoncello und Klavier

Ilia Yourivich Laporev, Violoncello - Ilia Laporev jr., Violoncello -

Dasha Moroz, Klavier

R. Groslot: Werke für Violoncello und Klavier - Laporev sen. & jr., Moroz


Robert Groslot: Werke für Violoncello und Klavier

Die Musik von Robert Groslot enthüllt die vielseitige Persönlichkeit des 1951 im belgischen Mechelen geborenen Komponisten, Pianisten und Dirigenten.
Groslot findet seine Inspiration einerseits in Bildern, in denen eine Linie mit dem Schreiben eines musikalischen Satzes vergleichbar ist, aber ebenso gut eine Farbe der Nährboden für eine Harmonie werden kann. Vor allem aber hat sein Interesse an der Sprache eine faszinierende Schreibweise erzeugt, aus der sich sein persönlicher Stil ablesen lässt.
In seinem beeindruckenden Oeuvre ertönt eine organische Musik, die - genau wie unsere Sprache - einerseits einen internen Zusammenhang aufweist und andererseits direkt mit dem Zuhörer kommuniziert. Seine Musik spricht uns unmittelbar an durch ihre Spontanität, ihre launischen Wendungen und ihren überraschenden Humor.
Weil Groslot von der Improvisation ausgeht, klingt seine Musik wie eine intuitive Sprache mit einer logischen Entwicklung, die der Zuhörer jederzeit "verstehen" kann. Auf melodischer Ebene denkt er in musikalischen Sätzen, die - ebenso wie in einer gesprochenen Konversation - plötzlich unterbrochen werden oder sich intern überschneiden können. Diese "Konversationstechnik" ist der rote Faden in seinem Werk und findet auch Resonanz in seinen Titeln.
Obwohl die Harmonien oft auf Quinten und Terzen aufgebaut sind, ist seine Musik selten tonal. Rhythmisch gelingt es ihm, scheinbar repetitive Elemente zu verwenden, die jeweils unvorhersehbar bleiben. Der Zuhörer wird in eine lebendige Phantasie getaucht, in der es von Kontrasten, Überraschungen und verspielten Wendungen nur so wimmelt, die aber zugleich äußerst konsequent strukturiert ist.
Die drei hier zu hörenden Werke - einfühlsam interpretiert von den beiden Cellisten Ilia Yourivich Laporev und Ilia Laporev jr. (Tracks 02-06) sowie der Pianistin Dasha Moroz - beziehen sich durch ihre Verbindung zur gesprochenen Sprache aufeinander, was sich auch in einigen der Titel widerspiegelt.


Ilia Yourivich Laporev wurde in Vilnius (Litauen) in eine musikalische Familie hineingeboren. Er tritt regelmäßig als Solist mit verschiedenen Orchestern in Belgien und im Ausland auf, u.a. mit namhaften Dirigenten wie Silvio Varviso, Stefan Soltezs, Rudolf Werthen, Bernard Klee, Roy Goodman, Massimo Zanetti und Robert Groslot.
Ilia Yourivich Laporev hat sich der Aufführung von Kammermusik verschrieben. Als Solist und Mitglied verschiedener Ensembles trat er bereits in vielen Ländern in ganz Europa, Asien, Südamerika und Südafrika auf. 2005 wurde Laporev der erste Solo-Cellist beim "Orchestre Philarmonique du Luxembourg". 1995 begann er als Dozent im Fach Cello an der "Royal Academy of Music" von Antwerpen zu lehren. Er gibt regelmäßig Meisterklassen in Russland, Belgien, Südafrika und Portugal. Seit 2005 spielt der Cellist als festes Mitglied im Trio Sonnetto mit dem Pianisten Vitaly Samoshko und dem Geiger Leonid Kerbel. Das Trio wird vom weltbekannten Pianisten - Paul Badura aus Skoda - angeleitet und inspiriert.

Ilia Laporev jr. wurde 1990 in Gent in eine Familie mit einer jahrelangen Musiktradition geboren. Er absolvierte seine Ausbildung bei seinem Vater Ilia Yourivich Laporev, dem belgischen Cellisten Hans Mannes, bei Vladimir Perlin in Weißrussland, bei Clemens Hagen (Mozarteum Salzburg) und bei Justus Grimm (Königlichea Konservatorium Antwerpen). Seit 2011 studiert Ilia bei Jerome Pernoo und Cyrille Lacrouts am Konservatorium von Paris. Im Jahr 2010 gewann er in seiner Heimatstadt Gent die "Yamaha International Music Competition for Strings".
Als Solist und Kammermusiker tritt er in großen Sälen nicht nur in Belgien auf: Bozar, Concert Noble und Flagey in Brüssel, im Theatre des Champs-Elysees in Paris, im Concertgebouw Amsterdam, in der Tonhalle Zürich, im Teatro San Carlo Napoli, im Musikverein Wien und in der Philharmonic Hall von Minsk. Seit 2010 ist er festes Mitglied im Gustav Mahler Jugendorchester.

Dasha Moroz erwarb 2005 ihren Abschluss in der Klasse V.M. Kuzmenko und Prof. I. Olovnikov an der nationalen Musikhochschule der weißrussischen staatlichen Musikakademie. Es folgten Meisterklassen bei V. Chachava, A. Bonduryansky, V. Krainev und mit weiteren herausragenden Musikern. Dasha spielt auf verschiedenen Festivals in Europa, u.a. mit Musikern wie Dora Schwartzberg, Vladimir Perlin, Leonid Kerbel, Alexander Trostyansky, Artiom Shishkov, Evgeniya Epshetein, Jeroen der Herder und Andrey Baranov.
Zu ihrem Repertoire gehört eine immense Anzahl großer Kompositionen verschiedenster Stilrichtungen und Epochen. Die zeitgenössische Musik verfolgt sie mit großem Interesse und arbeitet mit vielen Komponisten aus Weißrussland, Polen und Russland zusammen.


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CD-Besprechung und Tipp!
OpusKlassiek, Niederlande, Aart van der Wal (online 06/2017)

»Cello-Gespräche
Diese CD mit Musik des belgischen Komponisten Robert Groslot (*1951) ist ein weiteres Beispiel für dessen narrativ-illustrative Kompositionsweise, deren Spontaneität [...] durch ihren Fantasiereichtum besticht.
«
pizzicato.lu, Luxemburg, Remy Franck's Journal about Classical Music (online 12.07.2017)



CD-Programm / Trackliste:

Robert Groslot (*1951)

Conundrum for Cello and Piano (2014) [17:27]

Unclouded Conversations for two Cellos (2014)
Fable [03:26]
Debate [02:33]
Pillow Talk [03:20]
Questioning [04:16]
Prophecy [03:33]

Sonata for Cello solo (2011)
I. Thoughts and Consequences [15:25]
II. Barcarola [04:39]
III. Sogni, fantasme, scacciapensieri
(Träume, Fantasmen, Zeitvertreib) [07:28]


Album-Erstveröffentlichung!

» Ausführliche Informationen, Texte, Photos etc. im CD-Booklet
» Gesamtspielzeit: 62min 30sec | Booklet-Texte: DE, EN, FR, JP
» Format: 1 Audio-CD | Reihe "Modern Classics" | VÖ: ab 07/2017
» Bestell-Nr.: TXA17094 | GTIN (EAN): 4250702800941 | (p)+© 2017
» CD direkt erhältlich bei TYXart oder im Handel

Weitere Informationen zum Komponisten:
robertgroslot.eu




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